Genre: Third-Person-Shooter
Artikel - Seite 1: Die Demo
Resident Evil 5 Demo
Erste Eindrücke aus der Demo

Vor vier Jahren kam Resident Evil 4 in den Handel und nun steht der Nachfolger schon in den Startlöchern und wird am 13.März.2009 für die Xbox 360 und die PlayStation 3 erscheinen. Passend zu dem bevorstehenden Release wurde nun die Demoversion vom neusten Teil veröffentlicht und bietet die Möglichkeit, zwei Level im lokalen Koop-Modus oder alleine anzuspielen. Die Vollversion wird auch die Möglichkeit bieten sich Online einen Partner zu suchen.

Die Testversion kann seit dem 26. Januar 2009 vom deutschen Xbox-Live-Marktplatz heruntergeladen werden. Die Demo für PlayStation 3-Besitzer soll am 02. Februar 2009 in Deutschland veröffentlicht werden. Neben vielen anderen Fans haben auch wir die Möglichkeit genutzt und uns die Demo heruntergeladen. In diesem Artikel möchten wir euch unseren Eindruck vermitteln, den wir von Resident Evil 5 erhalten haben.

Das erste der beiden Levels beginnt in einer afrikanischen Wüstensiedlung. Hauptdarsteller sind in diesem Teil Chris Redfield, den Kenner der Serie aus dem ersten Teil kennen sollten, und einer noch unbekannten Frau mit dem Namen Sheeva. Wir vermuten das sie sich im diesem Level auf der Suche nach einem Gefangen befinden, welchen die Beiden auch gleich darauf auf dem Hauptplatz treffen. Unglücklicherweise muss das Duo seine Hinrichtung miterleben und wird kurz darauf selbst zum Ziel der wütenden Meute. Nach einer kurzen Zwischensequenz geht es für Chris und Sheeva um das blanke Überleben.

Chris und Sheeva kommen zu spät, der Gefangene wird grade hingerichtet.

Die Steuerung dürfte niemanden Überraschen, der den vierten Teil bereits gespielt hat. Mit dem linken Controlstick bewegt man sich, während man sich mit dem rechten umsieht. Über das Steuerkreuz kann man schnell auf die zuvor bestimmten Waffen oder Gegenstände zugreifen. Mit dem linken Trigger zielt und mit dem rechten feuert man seine Waffe ab. Leider wurde die Idee des schnellen Messerschlages nicht aus der Wii-Version des vierten Teils übernommen. Auch hier muss man wieder zuerst das Messer mit einer Taste ziehen und dann mit einer weiteren zuschlagen. Um die Steuerung zu erleichtern, werden bei allen zusätzlichen Aktionen, wie das verschieben der Schränke oder die verschiedenen Partneraktivitäten, die Tasten eingeblendet. Anfängern wird der Einstieg in die Demo nicht sehr leicht gemacht, da nicht sehr viel Zeit bleibt um die Steuerung zu erlernen.

Nachdem der wütende Mob auf uns Aufmerksam geworden ist, hatten wir nur noch wenig Zeit, um uns auf den bevorstehenden Ansturm vorzubereiten. Da die Munition am Anfang sehr knapp bemessen ist, hat sich Nick erst mal auf die Suche nach solcher begeben, während ich die Fenster und Türen durch das verschieben einiger Schranke verbarrikadiert habe. Diese haben leider nicht sehr lange gehalten und so standen wir recht schnell der Zombie-Meute gegenüber. Unsere einzigen Verteidigungsmittel sind Pistolen, ein Schrotgewehr und ein Scharfschützengewehr. Durch meine Erfahrungen aus Resident Evil 4 wusste ich, dass man durch gezielt Beinschüsse viel Munition sparen kann. Dadurch geraten die Gegner ins Wanken, so dass die Möglichkeit besteht, sie durch einen gezielten Nahkampfangriff außer Gefecht zu setzen.

Die Beiden sind vorerst auf sich alleine gestellt, nachdem die Meute sie entdeckt hat.

Nach einigen Minuten des fröhlichen Gemetzels zerbrach die Wand und vor uns stand der Scharfrichter mit seiner übergroßen Axt vor uns. Panik brach aus und wir versuchten uns auf die Dächer zu retten, gefolgt von immer mehr Zombies. Zu unserem Glück konnte der Schlächter uns nicht auf das Dach des Busses folgen. In der Zeit bis der rettende Hubschrauber eintraf, um uns den Weg aufzusprengen, mussten wir noch einige Zombies erledigen. Damit war das erste Level der Demo bereits abgeschlossen.

Die Koop-Erfahrung beschränkte sich bisher auf das Tauschen von Gegenständen und das gegenseitige Retten bei Zombie-Angriffen. Wenn der Mitspieler von einem Zombie in die Mangel genommen wird oder kurz davor ist zu sterben, wird man durch ein blinkendes Symbol darauf aufmerksam gemacht, so dass man dem Spieler zu Hilfe eilen kann.

Wenn ein Mitspieler von einem Zombie attackiert wird, sollte man versuchen ihn zu retten.

Der zweite Abschnitt der Demo beginnt etwas ruhiger und man hat etwas mehr Zeit die Umgebung zu erkunden und Munition zu sammeln. Doch nur ein paar Schritte weiter war es schon wieder vorbei mit der Ruhe und wir mussten mit ansehen wie der Helikopter, der uns zuvor unterstützt hat, von riesigen, fliegenden Parasiten angegriffen wurde und abstürzte. An dieser Stelle kam ein weiteres Koop-Element zum Einsatz. So musste ich Nick durch eine elegante Räuberleiter auf einen Vorsprung helfen. Von dort aus konnte er mir Feuerschutz geben, sofern er nicht grade von den zuvor erwähnten Parasiten angegriffen wurde.

Einige Zombies weiter standen wir der nächsten Herausforderung gegenüber. Einer Herausforderung mit einer Kettensäge. Dieses Mal war es uns nicht möglich, uns auf Dächern zu retten, so dass uns nichts anderes übrig blieb, als unsere Waffen sprechen zu lassen. Dies ist leichter gesagt als getan, da der Kettensägenzombie fast unsere gesamte Munition wegstecken konnte und auch durch explodierende Fässer nicht aufzuhalten war.

Nicht immer besteht die Möglichkeit, sich auf die Dächern der Wüstensiedlung zu retten.

In diesem Abschnitt merkt man, wie wichtig es ist, sich mit seinem Mitspieler abzusprechen, da man schon nach einem Schlag mit der Kettensäge den Kopf verliert. Dies mussten wir mehrmals am eigenen virtuellen Leibe erfahren. Nur durch gezielte Absprache gelang es Nick mit seinen letzten Munitionsresten den Zombie zu erledigen und ihm den Schlüssel abzunehmen. Leider endete dieser Abschnitt an dem Tor, welches wir mit dem erkämpften Schlüssel geöffnet haben.

Technisch konnte uns die Demo bereits überzeugen, die Grafik ist wie auf den Screenshots zu sehen gut und es kam weder zu Nachladern oder Rucklern.


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Autor: Daniel - Erstellt: 01. Februar 2009 - Kategorie: Kurztest
 
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